Was können Pädgog*innen  und Multiplikatoren tun?

Betroffene informieren und/oder begleiten

Obwohl oder gerade weil Diskriminierung alltäglich passiert, empfinden Betroffene diese häufig als unausweichliche Normalität und wehren sich nicht. Oftmals kennen sie auch ihre Rechte nicht oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Unterstützen Sie Betroffene, indem Sie sie über die Beratungsstelle informieren und auf Wunsch zu einem Beratungsgespräch begleiten. ADAS Informationsflyer

Fälle anonym melden

Auch wenn die Betroffenen keine Beratung wünschen, helfen Sie uns bei unserer Arbeit, wenn Sie den Diskriminierungsvorfall (anonym) über unsere Webseite melden.

Beratungsstelle bekannt machen

Helfen Sie bei unserer Arbeit und machen Sie ADAS bei Schüler*innen und Eltern Ihrer Einrichtung, Ihren Kolleg*innen und Freund*innen bekannt. Wir schicken Ihnen gerne Informationsmaterial zu.

Marlene Pfau
pfau
@adas-berlin.de
030-30879831

Über Diskriminierung sprechen

Ein wichtiges Anliegen von ADAS ist es, die Sprachlosigkeit überwinden zu helfen, die bei Diskriminierungsvorfällen in Schulen immer wieder aufkommt. Diese Sprachlosigkeit verhindert eine Unterstützung der von Diskriminierung Betroffenen und eine lösungsorientierte Aufarbeitung für alle Beteiligten:

„Anders als Verwundete, die Schulsanitäter als Anlaufstelle nutzen können, um ihre physischen Wunden heilen zu lassen, sieht die Schule Diskriminierung nicht als richtiges Problem an und bietet daher den von Diskriminierung betroffenen Schüler*innen keinen Beistand und keine Unterstützung. Ihre seelischen Wunden sind aus Sicht der Schule nicht da und müssen nicht behandelt werden.“ (aus Selmas Brief siehe unten)

Darum ist wichtig: Diskriminierung gehört auf den Tisch und nicht unter den Teppich!